DTK Gruppe Kurpfalz, Ihr Club für alle Dackel in Kaiserslautern und der Vorderpfalz

Anzeigen Hilfe für Zuhause

Anzeigen (BHPS2)

  1. Man muss beginnen in dem man die Holzscheiben die angezeigt werden müssen, mit viel Wert belegt. Hierbei nutzt man das Targetspiel, wie beim Handtarget für den Apport. Man hält eine Scheibe in der Hand in der Nähe des Hundes und wartet darauf das er neugierig an der Scheibe stubst. Dafür bekommt er ein richtig tolles Leckerchen auf die Scheibe gelegt. Je besser der Hund dieses Leckerchen empfindet, um so höher wird der Wert der Scheibe, da sich dieses mit den Wiederholungen, auf die Scheibe überträgt. Idealerweise hält man die Scheibe immer schwere hin: mal links vom Hund, mal rechts vom Hund, mal etwas höher damit er sich strecken muss, mal unter der Nase in Richtung des Bodens. Möchte man eine eher Formale Anzeige trainieren, dann kann man hier ansetzten und vor der Belohnung noch schnell ein Sitz oder Platz verlangen. Nach 3 mal verbaler Abfrage dessen, kann man abwarten um zu sehen ob der Hund von sich aus nach dem anstubsen die gewollt Position einnimmt, bevor die Belohnung kommt. Falls Ja, dann super Party feiern mit ihm und die Übung beenden.
  2. Wenn der Hund willig und freudig die Scheibe in der Hand anstubst sobald er sie sieht (und falls verlangt Platz macht oder sitzt), dann kann man die Scheibe auf den Boden legen. Bei manchen Hunden muss man hier noch einen Finger auf der Scheibe lassen damit der Hund die Änderung versteht und die Scheibe wieder aufsucht. Auch hier kann man Anfangs gleich auf der Scheibe belohnen und erst nach mehrmaligem, freudigen und schnellen anstubsen sie Formale Haltung abfragen, wie oben. Zu diesem Zeitpunkt sind wir dabei das Verhalten zu generalisieren, also nicht zu schnell perfekte Durchführung erwarten.
  3. Wenn der Hund nun die auf den Boden gelegte Scheibe ansteuert (neben einem mit dem Hund in der Nähe), kann man nun den Hund vorher absitzen lassen und die Scheibe 1-2m entfernt auf den Boden legen und selber anfangs unweit davon entfernt stehen bleiben. Dann den Hund freigeben vom Sitz (damit er weiss wann er aufstehen kann) und abwarten was er macht. Wenn die Scheibe schon langsam an Wertigkeit gewinnt, dann sollte der Hund aufspringen und die Scheibe aufsuchen. Auch hier kann es sein dass man am Anfang die formale Haltung abfragen muss, da wir die Situation wieder geändert haben. Auch hier, immer noch die Belohnung auf die Scheibe legen. Man kann dies noch ausweiten in dem man die Distanz im Haus ausweitet und dann die Scheiben ausser Sicht des Hundes in Raum auslegt und er sie suchen muss.
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Wenn er dieses alles mit Freude absolviert, beginnen wir das Ganze wieder von vorne (1.-3.) im GARTEN (etwas mehr Ablenkung). Wenn man seine Arbeit gut gemacht hat, dann sollte es nicht zu viele Übungseinheiten benötigen, um alles in dem Garten zu erreichen.

Zum Schluss übt man das obige Spiel (1.-3.) nun in der Flur auf dem Spaziergang, damit man die Ablenkung der Umwelt mit einbaut (Wildgerüche, Hunde in der Distanz die Spazieren gehen, Mäuselöcher…)

  • Wenn das alles klappt kann man jeweils eine Scheibe in die Spur legen (mittig) und der Hund sollte genug Spass gehabt haben das er ohne zu zögern die Scheibe anzeigt. Im Notfall, wenn der Hund lieber die Person sucht, könnte man wieder auf und dann später unter der Scheibe tolle und/oder stark riechende Leckerchen legen, um den Reiz anzuhalten erhöht, dies sollte aber nicht notwendig sein, wenn man beim Training immer super tolle Leckerchen benutzt hat. Das Leckerchen ausschleichen ist relativ einfach bei der Spursuche, da der Hund am Ende der Spur und für das auffinden der Scheiben schon soviel tolles bekommen hat, dass wenn er bei der Prüfung nichts bekommt, er das nicht so schlimm empfindet. Wenn man aber die Belohnung zu früh abbaut, können Fehler einkriechen, die man nicht sehen möchte, z.B. das überspringen einer Scheibe, weil man eh nichts dafür bekommt, oder daran vorbei laufen, wenn man nicht genau auf der Spur ist. Hat der Hund viel Wert für die Scheiben, finden sie oft die Spur wieder wenn sie sich der Holzscheibe nähern.

Es wäre vielleicht auch hilfreich mit einem „weiter“ oder ähnliches dem Hund bekannt zugeben, dass er ruhig weiter suchen kann, es gibt noch Gutes zu finden. Verbal loben ist hier auch sehr wichtig zusammen mit den Belohnungen (Party du hsat die Scheibe gefunden!!), damit dies bei der Prüfung auch einen höheren Wert hat für den Hund, da Leckerli erst zum Schluss kommen.